Tischtennis: Hessenpokal

Schade, schade … Eigentlich war für diesen Bericht die Überschrift „Sekt in Selters“ geplant, aber nach dem Aus im Halbfinale bleibt leider nur „Selters in Selters“ übrig.

Aber den Kopf lassen die Spieler der zweiten Herrenmannschaft natürlich nicht hängen (außer spaßeshalber für das Foto), denn nach dem überraschenden Gewinn des Bezirkspokals bleibt doch der Stolz auf das Erreichte.

Die Enttäuschung steht ihnen ins Gesicht geschrieben, na ja, jedenfalls rechts und links.

Im Halbfinale des Hessenpokals trafen die Spieler um Klaus-Peter Brill auf den späteren Hessenpokalsieger vom TTC 1939 Hainstadt e.V., dem ältesten eigenständigen Tischtennisverein Hessens.

Halbfinale, 1. Kreisklasse

TTC Hainstadt – TSV Herleshausen II 4:0 (12:2 Sätze)

Vollkommen neidlos wurde der Sieg der Mannschaft aus dem Kreis Offenbach von dem TSV-Trio anerkannt. „Sie waren einfach eine Liga stärker“, so das Fazit von Kapitän Brill nach dem Match.

Den Auftakt machte Olaf Grützner, der mit 6:11, 7:11, 6:11 unterlag. Sein Gegner machte unglaubliches Tempo, zog jeden Ball sofort mit Top-Spin an und platzierte die Bälle dabei zielgenau in die Tischecken.

Klaus-Peter Brill brachte die Hoffnung auf die Wende zurück, denn er führte bereits mit 2:0-Sätzen. Doch ab da stellte sein Gegner das Spiel komplett um und verwandelte die erwähnte 2:0-Führung in eine 2:3-Niederlage von K.-P. Brill (11:7, 13:11, 7:11, 3:11, 7:11).

Der „jüngste“ im Herleshäuser Team, Ronny Schlägel, trat nun gegen den Jüngsten der Gegner an – wobei dieser allerdings nochmal über 20 Lenze weniger zählte. Dem enorm druckvollem Spiel seines Gegners konnte R. Schlägel jedoch nur gelegentlich Paroli bieten und unterlag mit 7:11, 9:11, 6:11.

Alle Hoffnungen auf ein Comeback des TSV im erfolgsverwöhnten Doppel wurden schnell zunichte gemacht. Brill/Schlägel mussten sich mit 8:11, 1:11, 7:11 geschlagen geben. Mit der 0:4-Niederlage war also der Traum vom ganz großen Coup geplatzt, aber das Erreichen dieses Turniers wurde trotzdem gebührend gefeiert.

Die Hainstädter holten sich im anschließenden Finale mit 4:2 auch völlig verdient den Titel des Pokalsiegers auf Landesebene! Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle!

-ronnsch-

Aus der Werra-Rundschau

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