April, April …

Man konnte es sich denken: Die Wartburg muss doch noch ein Weilchen warten. Zum Weltkulturerbe ist es eben ein ganz, ganz weiter Weg. Wir begnügen uns mit der Rolle als “Dorfkulturerbe” …

Seit langer Zeit gab es nun mal wieder eine Meldung zum 1. April, die natürlich im Reich der Fantasie angesiedelt war. Passt halt nicht immer, aber manchmal, wenn z. B. ein Thema auf der Hand (oder wie hier in den Stimmbändern) liegt, dann schon. Die gestrige Meldung zum Gemischten Knabenchor enthielt viel Wahres aus der langen Geschichte dieser obskuren Sangesgemeinschaft, hatte aber, man wird es sich gedacht haben, auch eine kleine, durchaus entscheidende Unwahrheit auf Lager. Alles rund um den Auftritt an der Wartburg war ausgedacht, und auch eine Generalprobe am Anger gab es natürlich nicht. Ob um 14.00 Uhr dort tatsächlich jemand auf Freibier gehofft hat, ist nicht überliefert. Möglich wär´s ja.

Ansonsten entsprachen die geschichtlichen Fakten zum 1994 eher zufällig gegründeten Knabenchor voll der Wahrheit, ebenso wie der Rückblick auf die sechs Auftritte in 2024 und die beiden im März ´25. Durch den Aprilscherz konnten wir die Aufmerksamkeit für den Knabenchor aber deutlich steigern. Statt der üblichen ca. 30 Gäste tummelten sich gestern über 300 Interessierte auf unserer Homepage. Ein Dankeschön an alle. Vielleicht schaut der eine oder andere künftig hier mal wieder rein.

Und sogar die Werra-Rundschau hat mit- und uns bekanntgemacht. In 30 Jahren Knabenchor-Geschichte kamen wir dort nämlich noch nie vor. Jetzt hat sich das geändert. Herzlichen Dank, WR!

Aus Werra-Rundschau vom 1.4.25

In diesem Sinne grüßen die “Sänger von Herleshausen” vom Anger, denn eins lasst euch gesagt sein: Der nächste Auftritt kommt bestimmt … (kein Scherz)

Hinten rechts: einer unserer Lieblingsauftrittsorte und hinten links der Laden wird jetzt umbenannt: “Knaben & Zicken”.

Und aus der Nachbarschaft grüßt die Wartburg:

Wartburgblick oben auf der Wiese unterhalb vom Prinzenweg.

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