JHV 2026: Rechenschaftsbericht 1. Vorsitzender

Sehr geehrte Sportkameradinnen und Sportkameraden,
ich freue mich, Euch heute hier zur ordentlichen Mitgliederversammlung begrüßen zu dürfen!

Und wie immer möchte ich eines wieder an allererste Stelle meines Rechenschaftsberichts sagen:

Einen ganz HERZLICHEN DANK an meine Vorstandskolleginnen und Vorstandskollegen sowie das Event- und das Öffentlichkeitsteam, den Archivausschuss, an die Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter, an die Übungsleiterinnen und Übungsleiter und an alle weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in unserem Verein!

Der 2025 neu gewählt Vorstand des TSV 1869 Herleshausen: (v.l.) Sören Audenrieth, Christoph Müller, Johannes Aßmann, Ronny Schlägel, Steffen Bauer, Ann-Cathrin Rosin, Christoph Rosin, Sebastian Adam, Gerhard Biehl und Achim Wilutzky.

Wir hatten zum 31.12.2025 insgesamt 805 Mitglieder, davon 287 Kinder und 518 Erwachsene. Vielen Dank an Sebastian, der sich um die Mitgliedsverwaltung kümmert und zusammen mit Christoph und Steffen für den Beitragseinzug verantwortlich war.

Insgesamt führten wir fünf Vorstandssitzungen in den vergangenen Monaten durch, zwei davon als Vereinsratssitzungen. Im November fand eine Ältestenratssitzung statt sowie zwei Archivausschusssitzungen. Daneben gab es mehrere Abteilungs- und SG HNU-Sitzungen.

Wie in den vergangenen Jahren war das Thema Turnhallensanierung beherrschend. Aber heute kann ich erklären, dass alle bisher geplanten Bauabschnitte abgeschlossen sind. Das heißt, es wurden neue Abwasserrohre verlegt, so dass es Stand heute „nur“ noch ein altes Betonrohr unter dem Hallenflur gibt, dass von einer Wurzel durchzogen ist, die nicht herauszubekommen war. Ich hatte das letztes Jahr bereits verkündet. Es gibt einen Revisionsschacht, über den wir die Wurzel kontrollieren und bei Bedarf reagieren können. Da dieses Rohr jedoch überschaubar genutzt wird, ist dies aktuell nicht oberste Priorität.

Als zweites wurde die Wasserzuleitung neu erstellt. Die Problematik mit dem alten Anschluss habe ich oft genug erläutert. Nun sind wir in dem Punkt unabhängig, denn der neue Anschluss verläuft über den Festplatz, was auch im Sinne der EAM gewesen ist, denn dadurch wird die Leitung nicht nur einmal im Jahr – zur Kirmes – genutzt, sondern das ganze Jahr über.

Ich bedanke mich bezüglich der gesamten Tiefbauarbeiten ganz herzlich bei Firma Schulze Tiefbau aus Nesselröden für die gute Zusammenarbeit und die geleisteten Arbeiten.

Zu guter Letzt kam dann der „dickste Brocken“. Unser Dach wurde erneuert. Genauer gesagt, wurde das Hauptdach – hier direkt über der Halle – sowie das Dach über dem Geräteraum auf voller Länge erneuert. Beide Dächer waren wirklich mehr als fällig und bis es hier zu einem schwerwiegenden Schaden gekommen wäre, war nur noch eine Frage der Zeit. Im Geräteraum hat es schon regelmäßig getropft und hineingeregnet. Beide Dächer waren mit asbesthaltigen Eternitplatten gedeckt, was einen besonderen Rückbau und Entsorgung erforderlich machte.

Unter der Bedachung kamen dann noch zwei ganz andere Grauen zum Vorschein. Der Mitarbeiter von Bernd Linhose stand bei den Vorarbeiten auf dem Hallendach und nahm eine der Eternitplatten ab. Daraufhin fragte er Bernd, ob ein Schwimmbecken auf dem Dachboden steht oder der Hallenboden blau sei. Anders gesagt: Man konnte von oben bis auf den Hallenboden schauen, denn eine Dämmung gab quasi es nicht (mehr). Auf der Hallendecke lagen Reste von einer dünnen Glaswolle. Klar – früher brauchte man keine großartige Dämmung – Öl hat ja nichts gekostet. Aber selbst von der damaligen Glaswolle war nicht mehr viel übrig. Waschbären und Marder haben ihr übriges getan. Und Marder sind auch für das zweite entdeckte Grauen verantwortlich. Unter dem Dach des Geräteraums wurde so ziemlich alles an totem Getier gefunden, was man sich so vorstellen kann. Mehrere Marderskelette, Igel, Knochen, über 30 harte Brötchen und natürlich auch die „Toiletten“ der Marder. Bernd, ich ziehe heute noch den Hut, denn Du hast den „Scheiß“ – im wahrsten Sinne des Wortes – vom Dach geholt. Seine Mitarbeiter haben sich schnell verdünnisiert und hatten plötzlich Frühstückspause. Es hat gestunken wie die Pest…

Schließlich wurden beide Dächer mit sogenannten Sandwichplatten, also gedämmten Trapezblechen gedeckt. Die Dämmung ist somit direkt unter dem Dach und die Wärme kann nun nicht mehr ungebremst entweichen, was wir hoffentlich auch in den Heizkosten spüren werden. Die Dämmung haben wir bewusst etwas dicker gewählt und auch die Beschichtung der Trapezbleche wurde dicker als eigentlich notwendig. Die dickere Beschichtung ist jedoch erforderlich, wenn man auf das Dach irgendwann eine Photovoltaikanlage installieren möchte. Von daher sind wir schon jetzt darauf vorbereitet.

Für alle Dacharbeiten war Firma Bernd Linhose verantwortlich.  Alle Arbeiten „drumrum“ sind jetzt gar nicht erwähnt, denn das würde heute vermutlich den Rahmen sprengen.

Die TSV-Turnhalle mit neuem Dach – wie das alte Dach aussah, sieht man oben beim Eingangsbild.

Ich habe im letzten Jahr an dieser Stelle gesagt, dass, wenn wir diese drei Bauabschnitte fertig haben, wir nicht am Ende aller Sanierungsarbeiten sind, aber doch ein großes Stück weiter. Und so ist es auch! Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Ich habe ebenfalls gesagt, dass wir bisher keine Maßnahmen haben, die zwingend und unverzüglich angegangen werden müssen. Aber es wäre natürlich gut, wenn wir gar nicht erst in die Zwangslage kommen und darum möchten wir auch weitermachen mit den Sanierungen, bevor sie akut werden! Und eines muss man natürlich auch sagen: Ohne Fördermittel aus kommunalen, Kreis- und Landesmitteln wäre unsere Halle auf Dauer nicht zu halten, denn Umbaumaßnahmen dieser Größenordnung wären schlicht nicht umzusetzen. Alleine für die jetzt durchgeführte Sanierung wäre eine Umlage aller Mitglieder (also auch von jedem Kleinkind) in Höhe von rund 52 Euro nötig gewesen. Bei einer vierköpfigen Familie also rund 200 Euro. Ich glaube, ich brauche niemanden sagen, wie unsere Mitgliedszahlen heute aussehen würden.

Deshalb auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Gemeindevorstand Herleshausen, den Landkreis Werra-Meißner sowie dem Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege für die finanzielle Unterstützung!

Die nächsten Sanierungen, die anstehen, betreffen erneut das Dach und das Thema Energieeffizienz. Wir haben ein schönes neues Hauptdach, doch wenn man auf den Festplatz fährt, sieht man gar nicht so viel davon, denn Ihr habt sicherlich bemerkt, dass das Vordach, also über dem Umkleide- und Toilettentrakt noch das alte ist. Hier muss man sagen, dass dieses Dach bereits einmal erneuert wurde, was jedoch auch schon wieder über 20 Jahre her ist. Zum Glück ist dies aber nicht mehr asbestbelastet, was die Kosten deutlich drücken dürfte. Das Angebot hierzu steht noch aus. Außerdem sollen die Stehwände unterhalb des Hallendaches, also die Wände, die Ihr hier oben mit den Fenstern seht, ebenfalls mit gedämmten Trapezblechen verkleidet werden. Hauptgrund ist natürlich der Wärmeverlust, aber auch unseren bisherigen tierischen Untermietern soll es weiter erschwert werden, wieder einzuziehen. Im gleichen Zuge sollen dabei auch die Glasbausteine ausgebaut und durch neue Fenster ersetzt werden, denn hier geht aktuell am meisten Wärme verloren. Ihr seht, wir sind noch nicht fertig. Die stabil hohen Mitgliedszahlen zeigen aber, dass unsere Halle unerlässlich ist für die Ausübung der sportlichen Aktivitäten – vor allem im Kinder- und Jugendbereich – und darüber hinaus!

Glückliche Gelegenheiten sollten man finden und nutzen, wenn sie sich bieten. Im letzten Jahr sind wir auf das Förderprogramm „Ehrenamt digitalisiert“ des Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation gestoßen. Gefördert werden dabei Maßnahmen, mit denen man die Vereinsarbeit digitaler gestaltet, worunter man sich manchmal gar nicht sofort etwas vorstellen kann. Also hatte ich an einem Onlinemeeting teilgenommen, in dem das Programm erklärt wurde. Die größte Herausforderung war die Zeit. Denn bis zur finalen Antragstellung blieben nur rund zwei Wochen. Die Förderquote war jedoch so verlockend, dass wir alles in Bewegung setzten, ein Konzept erstellten und mit Hilfe eines IT-Experten fristgerecht einreichten. Die erwähnte Förderquote betrug 90 (!!) Prozent! Und ich nehme es schon vorweg – unser Konzept wurde komplett bewilligt.

Im Zuge dessen haben wir folgende Neuerungen vorgenommen:

Es wurden vier Laptops für Vorstandsmitglieder angeschafft. Die Turnhalle bekam einen Internetanschluss (aktuell DSL, Glasfaser ist beantragt). In der Turnhalle steht ein stationärer Rechner mit Drucker und Dokumentenscanner, mit dem die Archivarbeit ausgebaut und unser Archiv digitalisiert werden soll. Alle Rechner, also Halle und Laptops greifen auf einen externen Speicher (kein Server) zu, der zum einen in sich zwei Festplatten mit den gleichen, gespeicherten Daten enthält und einen weiteren externen Speicher, der außerhalb der Halle installiert wird und ebenfalls zwei gespiegelte Festplatten enthält, damit auch im Falle von Diebstahl oder z.B. im Brandfall, keine Daten verloren gehen. Dazu wurden für den Spielbetrieb Volleyball und Tischtennis zwei Tablets angeschafft, da hier die Ergebniseingabe teils in Echtzeit erfolgen muss! Eine verspätete Ergebniseingabe zieht beispielsweise auch Verbandsstrafen nach sich. Die Attraktivität der Halle erhöht sich nochmals durch die Möglichkeit, das nun vorhandene WLAN zu nutzen. Die Beschaffung des Equipments, die Installationen und Softwarelizenzen, die Unterstützung und Einrichtung durch den Experten haben einen Wert von rund 10.600 €, wovon wir, wie erwähnt, 90%, also rund 9.500 € gefördert bekommen haben. Das Geld ist bereits auf dem Konto. Diese „Hau-Ruck-Aktion“ hat uns um Jahre nach vorne gebracht, denn wir hätten vermutlich niemals 10.500 € in den Haushalt für „den Computerkram“ geplant, oder?

Unsere Mitgliederzahlen liegen zum zweiten Mal bei über 800, wenn auch geringfügig niedriger als ein Jahr zuvor.

Alle Abteilungen betreiben Jugendarbeit. Und wenn man beispielsweise mittwochs beim Kinderturnen in der Halle ist, kann man nur den Hut vor den Übungsleiterinnen ziehen, denn die Halle ist proppevoll mit Kindern. Und gleiches sieht man z.B. auch im Schwimmbad oder bei den Fußballbambinis. Deshalb ein ganz großes Dankeschön an alle unsere Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die sich in den Abteilungen verantwortungsvoll um so viele Kiddies kümmern. Volleyball, Darts und Tischtennis natürlich nicht zu vergessen!

Die Basis für diese tolle Kinder- und Jugendarbeit ist die richtige Aus- und Weiterbildung. Und so freue ich mich, dass wir im letzten Jahr zwölf lizenzierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter im TSV vorweisen konnten und können. Euer Engagement – hinter dem nicht nur die Übungsstunden und deren Vorbereitung – sondern auch professionelle Weiterbildung zur Verlängerung der Lizenzen notwendig sind – ist die Voraussetzung dafür! Gleichzeitig gibt es aber auch Euch die Sicherheit, gut ausgebildet und informiert den Trainings- und Wettkampfbetrieb durchzuführen. Einen ganz herzlichen Dank Euch allen!

Seit dem letzten Herbst wurden zwei neue Sportgruppen gegründet!

Nadine Ißleib (geb. Schulz) bietet Mittwochabends von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr die neue Gruppe „Tanz Dich frei!“ innerhalb der Turnabteilung an. Und die Gruppe ist bisher ein großer Erfolg! Rund 20 Tanzbegeisterte sind pro Übungsabend in der Halle und erlernen unter der Anleitung von Nadine Tänze, die sich ganz nach dem Geschmack der Teilnehmerinnen richtet. Von Linedance bis Hiphop ist alles dabei und ich habe Nadine schon angefragt, ob wir denn demnächst auch mal mit Auftritten der Tänzerinnen rechnen können – und sie war nicht abgeneigt! Hoffen wir also, dass wir sie bald alle bei den TSV-Veranstaltungen bestaunen können!

Die zweite Sportgruppe basiert auf einem aktuellen Trend. Gerhard Biehl möchte allen älteren Fußballfans die Möglichkeit geben, sich sportlich zu betätigen, auch wenn es aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr die ganz rasante Hatz nach dem runden Leder sein kann. Gehfußball heißt die Trendsportart, die u.a. auch in Sontra erfolgreich neu gegründet wurde. Leider war die Teilnehmerzahl bisher überschaubar, aber fünf bis sechs Gehfussballer trafen sich wöchentlich in der TSV-Halle, bis man den Bambinis die Hallenzeit überlassen hatte. Ein zweiter Start soll jedoch im Frühjahr erfolgen, wenn man wieder draußen auf dem grünen Geläuf aktiv werden kann – Fußball ist ja nun mal eigentlich ein Freiluftsport. Die Werbung wird demnächst starten – und ich kann nur sagen – „geht“ mal hin zum Gehfußball! Es ist spannender als es sich für einige anhört!

Im sportlichen Wettkampfbetrieb konnte der TSV im vergangenen Jahr gleich drei Meisterschaften feiern! Unseren Volleyballern gelang das Kunststück, zum dritten Mal in Folge als Meister in die nächsthöhere Klasse aufzusteigen! Unglaublich! Doch in der nun gespielten Thüringenliga scheint vorerst die Grenze erreicht zu sein, denn der nächste Klassenwechsel steht bevor – diesmal jedoch nach unten. Trotzdem haben sie sich teuer verkauft in der höchsten Landesklasse unseres Nachbarbundeslandes.

Und auch die zweite Mannschaft der Volleyball-Herren schaffte es , Meister zu werden! Mit 7:1-Siegen wurden sie Meister der Kreisklasse des Wartburgkreises, Aktuell belegen sie den zehnten Tabellenplatz (von 12) und alles sieht nach Klassenerhalt aus.

Die dritte Meisterschaft für den TSV konnte die zweite Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung einfahren! Sie wurde mit 30:2 Punkten Meister der 1. Kreisklasse und stiegen in die Kreisliga auf! Durch einige Personalprobleme stehen die Chancen auf den Klassenerhalt hier nicht so gut und der Gang zurück in die 1. Kreisklasse wird vermutlich nicht verhindert werden können.

Alle Meister wurden am 10. Januar im Rahmen des Vereinsehrentages geehrt und ausgezeichnet! Euch allen aber auch an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch für die erreichten tollen sportlichen Leistungen!

Vereinsehrentag ist noch ein gutes Stichwort! Wer denn noch so alles geehrt wurde, für langjährige Mitgliedschaft, für besondere Verdienste um unseren Verein und was für starke Leistungen für unseren TSV und durch TSV-Mitglieder in anderen Vereinen erbracht wurden, könnt Ihr alles nachlesen auf unserer Homepage – auch mit vielen Bildern von Achim und Sören! Schaut mal rein – es lohnt sich! Ganz aktuell wurde die Homepage nun auch endlich optisch zur TSV-Homepage, denn das bisherige Logo der 1000-Jahr-Feier ist durch unser Wappen ersetzt worden und wird ab jetzt auch weiterhin einige Neuerungen bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle für Theresa Göpel, die sich darum kümmert!

Aber nicht nur beim Vereinsehrentag wurden Ehrungen vergeben! Beim Kreissportehrentag des Sportkreises Werra-Meißner und des Landkreises Werra-Meißner tauchte der TSV zweimal in der Siegerliste auf!

Unsere Volleyballer wurden für ihre dritte Meisterschaft auch auf Kreisebene, unter der Moderation von Matze „The Voice“ Kullik, für ihre tollen Leistungen mit dem Werra-Meißner-Sportpreis durch die Landrätin und dem Sportkreisvorsitzenden geehrt!

Kreis-Ehrung der Volleyballer in Eschwege.

Die zweite Ehrung nahm ein Tischtennisspieler in Empfang. Karl „Kalle“ Simon, der bis zur letzten Saison noch für unseren TSV im Einsatz war, nun aber für seine Heimatstadt Bad Langensalza spielt, qualifizierte sich über die Hessischen Meisterschaften für die Deutschen Meisterschaften der Tischtennissenioren in der Altersklasse Ü70. Und was soll man sagen – mit dem dritten Platz schaffte es es auf das Siegerpodest und trug somit den TSV Herleshausen bundesweit in die Siegerlisten der Deutschen Meisterschaften ein! Gerade gestern wurde er übrigens dreifacher Hessischer Meister in seiner Altersklasse!

Mit vielen Veranstaltungen wurde der TSV auch wieder in der Öffentlichkeit wahrgenommen! Vor allem für Kinder wurde wieder viel geboten, z.B. beim Kinderfasching und den jeweils zweiten Auflagen von Kindertagsdisco in der TSV-Halle und Kinder-Halloweenparty im Ratskeller.

Ein großes Dankeschön wieder einmal an unseren Jugendwart Sören Audenrieth und sein Team! Und natürlich an Uschi für ihre unnachahmliche Kinderbelustigung bei der Faschingsparty.

Rund um unseren neuen Jugendwart Sören hat sich außerdem eine neue „TSV-Content-Crew“ gegründet! Sie haben sich auf die Fahne geschrieben, den TSV auch außerhalb unserer Homepage im World Wide Web zu präsentieren. Angefangen mit lustigen Clips im Schwimmbad, die bei Instagram 100.000fach angeklickt wurden (!!!), haben sie für den Vereinsehrentag im Vorfeld Interviews mit den zu Ehrenden gedreht und als Video geschnitten und präsentiert. Hier haben wir ein junges Nachwuchsteam, das Spaß an der Sache hat und viele Ideen, auf die wir uns in der Zukunft noch freuen dürfen!

Aber nicht nur mit eigenen Veranstaltungen ist der TSV in der Öffentlichkeit zu finden. Zum Beispiel beim Werrataler Wandertag, den der WTV Herleshausen ausrichtete und der seinen Abschluss in unserer Multifunktionshalle, bei Kuchen der Landfrauen und Getränken des TSV, fand. Auch unterstützen wir mit Hilfe unserer Mitglieder die Gemeinde Herleshausen zum Beispiel tatkräftig beim 50. Geburtstag des Hallenbades! Ausschank und Grill waren über drei Tage durch TSV-Personal besetzt. Hier geht nochmal ein riesengroßes Dankeschön vor allem an Sabine Lorey und ihr Team der Schwimmabteilung! Beim gelungenen ersten “Tag der Vereine” am 1. November waren wir ebenfalls für Getränke und Imbiss verantwortlich. Außerdem wurden Friedhelm Rimbach und Sabine Lorey bei dieser Gelegenheit von der Gemeinde für ihre unermüdliche Arbeit – über den TSV hinaus – würdevoll geehrt. Und auch die Feuerwehr war in unserer Halle herzlich willkommen! Das 150-jährige Vereinsjubiläum wurde hier an dieser Stelle mit vielen Gästen beim Festkommers gefeiert. Und im Januar stellten wir die Toiletten für die Weihnachtsbaumaktion zur Verfügung. Geben und nehmen muss sich die Waage halten – dann funktioniert einiges besser in unserer Gesellschaft. Wir werden weiterhin alles dafür tun, dass es von unserer Seite auch so bleibt!

Und wie schon im Jahr zuvor, haben wir auf unseren bisher zweimal stattgefundenen  Sportleradvent hier in der Halle verzichtet und dafür die Kirchengemeinde bei ihrem Nikolausmarkt an der Burgkirche mit einem Getränkestand und beispielsweise der Stromversorgung mit unserem Equipment unterstützt! Die „Stromversorgung“ hat so gut funktioniert, dass es leider wieder „in Strömen“ geregnet hat, so dass man nur hoffen kann, dass der diesjährige Nikolaus wieder von Petrus unterstützt wird und  für gästefreundlicheres Wetter sorgt!

Im Januar fanden zum vierten Mal die Südringgauer Darts-Open statt. Mit einem Teilnehmerfeld von 40 Darterinnen und Dartern war das Turnier wieder superschnell ausverkauft und es wurde ein tolles Turnier mit super Leistungen der angetreten Hobbyspielerinnen und -spieler, denn aktive Ligaspieler waren explizit ausgeschlossen!

Ende Februar fand die erste von drei Veranstaltungen der Kreisjugendförderung des Werra-Meißner-Kreises statt, die mit der Gemeinde Herleshausen und unter Mitwirkung des TSV in Herleshausen geplant sind.

In der Mehrzweckhalle fand ein Indoor-Spielpark mit zahlreichen Spielen für Groß und Klein statt! Der TSV war erneut mit der Verköstigung beauftragt und wieder einmal fanden die vielen gespendeten Kuchen reißenden Absatz! Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle allen Kuchenbäckerinnen (und -bäckern) und natürlich auch allen Helferinnen und Helfern, die das ganze Jahr über durch ihre Unterstützung am Verkaufsstand, beim Aufbau oder Abbau den TSV unterstützen!

„Es wird immer schwieriger Freiwillige zu finden“, „Es will keiner mehr was machen“… Sätze, die wir alle (nicht nur) im letzten Jahr gehört haben. Aber ist das wirklich ein neues Phänomen? Ich denke nein. Ich kann mich daran erinnern, dass auch vor dreißig Jahren diese Sätze gefallen sind. „Es sind immer wieder die Gleichen“ ist da auch ein schönes Beispiel für.

Inhaltlich sind sie ja auch richtig. Aber war das nicht immer schon so?

Die große Frage ist jedoch, ob das immer so bleiben muss?

Jede und jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass es eben nicht immer die selben sind. Meldet Euch als Freiwillige – neudeutsch gerne auch als „Volunteer“ für die TSV-Veranstaltungen!  Und auch wir denken darüber nach, was wir machen können, um mehr freiwillige Helferinnen und Helfer zu finden. Ideen gibt es bereits, welche davon umgesetzt werden, werde wir im Laufe des Jahres sehen. Und auch über die Kanäle, über die man an die Infos kommt, wenn jemand gebraucht wird, denken wir nach und werden bestimmt das ein oder andere testen – seid gespannt.

Eines ist aber völlig klar: Nur von den Mitgliedsbeiträgen können wir Halle,  Sportbetrieb und Vereinsleben auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Es sei denn, wir erhöhen die Beiträge immer weiter. Das wäre die traurige Konsequenz, wenn sich niemand mehr finden sollte – auch nicht mehr die, die immer da sind …

Ein afrikanisches Sprichwort sagt:
„Wenn Du schnell gehen willst, geh allein.
Wenn Du weit kommen willst, geh zusammen“

Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden, lasst uns weiter zusammen gehen, dann werden wir auch in Zukunft weit kommen.

Ich bedanke mich herzlich für Eure Aufmerksamkeit, schließe meinen Bericht und stehe Euch für Fragen natürlich gerne zur Verfügung.

Meine Vorstandskolleginnen und -kollegen bitte ich, meine Ausführungen gerne zu ergänzen, sollte ich etwas vergessen haben oder falls Ihr der Versammlung noch etwas mitzuteilen habt.

Vielen Dank!

Ronny Schlägel
1. Vorsitzender

Ronny Schlägel bei seiner Rede auf der Jahreshauptversammlung 2026

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