Darts: Pokalspiel in Paderborn

Am vergangenen Wochenende machten sich Christian Hasenauer, Nils Helmerich, Sascha Biehl und Anton Braun auf zur bislang weitesten Auswärtsfahrt der Abteilung Darts. Im Sechzehntelfinale des Pokals der Nordhessischen Dartliga führte der Weg die vier erstmals weit über die Grenzen Nordhessens hinaus – bis zu den Steelers nach Paderborn.

Der erste Einzelblock verlief aus Sicht des TSV durchaus vielversprechend. Die ersten vier Partien endeten jeweils mit 3:2, drei davon gingen in den Südringgau. Lediglich Topspieler Anton Braun musste sich dem stärksten Paderborner geschlagen geben. Dieser entschied auch sein zweites Einzel gegen Christian Hasenauer für sich und verkürzte damit auf 2:3 aus Sicht der Gastgeber. Anton Braun ließ in seinem zweiten Spiel nichts anbrennen, und Sascha Biehl blieb als Einziger in beiden Einzeln siegreich – wodurch sich der TSV auf 5:2 absetzte. Im letzten Einzel hatte Nils Helmerich jedoch keine Chance und musste sich klar geschlagen geben – 5:3 nach den Einzeln.

In den Doppeln hätte ein Sieg in zwei der vier Begegnungen zum Einzug in die nächste Runde gereicht. Doch die Ostwestfalen machten dem TSV einen Strich durch die Rechnung und sicherten sich tatsächlich drei Doppel, wodurch es in die Verlängerung ging. Im letzten Doppel hatten Sascha Biehl und Anton Braun zuvor nur knapp mit 3:2 gewonnen – andernfalls wäre es gar nicht erst so weit gekommen.

1001 – Best of 5

Im Pokal wird bei einem 6:6 nach regulärem Spielverlauf im Modus „Best of 5“ mit 1001 Punkten gespielt – statt der üblichen 501. Entsprechend zieht sich das entscheidende Spiel etwas in die Länge, zumal hier im 4-gegen-4-Format gespielt wird und somit alle mitgereisten Akteure noch einmal ans Oche treten mussten. Nach einem ohnehin langen Abend ist es für den einen oder anderen nicht leicht, die Konzentration nochmals voll hochzufahren.

Trotz einer insgesamt starken Mannschaftsleistung mussten sich Stellvertreter-Kapitän Braun und Co. am Ende mit 1:3 geschlagen geben – das Aus im Pokal war damit besiegelt. Auch wenn die Enttäuschung zunächst überwog, kann das Team auf eine super Vorstellung zurückblicken. Dies gilt es mitzunehmen und den Fokus wieder auf die kommenden Aufgaben in der Liga zu richten.

Vielen Dank an die Paderborn Steelers für den spannenden Abend!

Das Bierlokal “Neue Burg” in Paderborn dient den Paderborn Steelers als Spielstätte.

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