Das Festjahr geht zu Ende

AK Stehender Festzug – Lebendige Dorfgeschichte(n)

Liebe Herleshäuser,
das Festjahr geht zu Ende und wir dürfen dankbar zurückschauen. Was begleitet uns auch noch im neuen Jahr von den Vorbereitungen und der Gestaltung des Jahres 2019? „Es waren dreieinhalb schöne Jahre, die uns keiner nehmen kann.“, hört man in der Vorbereitungsgruppe. Wir haben verschiedene Tafeln und andere Akzente, die unsere Anliegen wiederspiegeln: Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten, Begegnungen ermöglichen und Nachhaltigkeit erlangen. Ein Dorfrundgang lädt immer zu neuen Entdeckungen ein.

  • Der Zeitstrahl, ein Beitrag der Südringgauschule, gibt neben dem Rückblick, den Blick nach vorne frei, deren Gestaltung auch in unseren Händen liegt.
  • Die Fachwerktafeln, finanziert durch die Sparkassenstiftung, zeigen auch aufgrund ihrer unterschiedlichen Farbgestaltung, dass ein Fachwerkdorf durchaus bunt ist und viele Geschichten in sich birgt.
  • Den Vergleich EINST und JETZT bietet Prinz Alexis mit den Tafeln am Schloss Augustenau, ebenso stellt Roland Müller das Bestehen seiner Sattlerwerkstadt in den Vergleich der Jahre. Und die uralte eingefasste Mooreiche denkt: 1000 Jahre sind doch nur ein Sandkorn in der Zeit.
  • Ab und zu taucht wieder das Schilderhäuschen mit der Schranke auf und mahnt uns: Das grenzenlose Werratal ist ein kostbares Gut der Freiheit.
  • Vom einstigen Dorfschild, befestigt auf einem schweren Stein am Gemeindezentrum, stimmt nur noch der Name Herleshausen.
  • Zwei von der Firma Ellenberger am Festsonntag behauene Sandsteine werden ab dem 23. Dezember 2019 an der Lauchröder Brücke und vor der Kirche zu sehen sein.
  • Zuversichtlich hoffen wir auf die Realisierung des Grenz- und Demokratie-Parks. Solch ein großes Projekt umzusetzen braucht viel Zeit. Angestoßen wurde es von Akteuren des stehenden Festzuges, es liegt jetzt aber in den Händen des Vereins WERRAGrenzPark e.V. und der Gemeinde.
  • Was einst Fortschritt war wie die Milchbank, von der die Milch in die Molkereien gebracht wurde, zeigt uns, dass auch Fortschritt nur für eine Zeit Gültigkeit hat.
  • Die Bauernschaft erinnert uns mit ihrer harmonisch gestalteten Tafel Strukturwandel in der Landwirtschaft, befestigt an der ehemaligen Milchannahmestelle, an die schnellen Veränderungen innerhalb der letzten 50 Jahre.
  • Aufgrund der Perspektivlosigkeit in der Heimat klingt der Lockruf der neuen Welt vielversprechend. Eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus den zurückgebliebenen Nachkommen, hat hierzu intensiv geforscht. Neben der Tafel Heimat ade – Amerika ruft ist sogar ein Buch entstanden.
  • Die Tafel Flucht und Vertreibung – angekommen in den Dörfern des Südringgaus weist uns hin auf die Impulse der Vertriebenen in unserem Dorf. Die bereitgelegten Spenden für die Tafel konnten nun eingesetzt werden.
  • Die Puppengestalterinnen sind schon wieder fleißig und bauen die Festpuppen zu Krippenfiguren um. Besuchen Sie doch mit Ihren Kindern oder Enkeln den Kirchhof, um den Fortschritt zu beobachten.
  • Vor uns liegt in naher Zukunft das Jahr 2020. Am Neujahrstag ab 17.00 Uhr wollen wir das Jahr 2020 mit vielen aufgestellten Lichtern begrüßen. Hierbei setzen wir wieder auf die Kreativität der Herleshäuser. Lasst durch viele Lichter Herleshausen erstrahlen und nehmt bitte beim Rundgang durch das Dorf ein Feuerzeug mit, um die ausgegangenen Kerzen immer wieder neu anzuzünden. Wenn es das Wetter erlaubt, gibt es am Anger Kinder- und Erwachsenenpunsch.

Das Friedenslicht aus Bethlehem steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Mut zum Frieden“. In diesem Sinne eine besinnliche Adventszeit, gesegnete Weihnachten sowie ein gesundes und kreatives Jahr 2020.

Klaus Gogler / Anette Wetterau

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